22. September 2012

Blogwatch Wies'n Spezial

Carolin: Pink Fox

von Lisa

In der Rubrik Blogwatch stellen wir Euch coole Blogger und ihre Styles vor und zeigen Euch, wie Ihr diese Looks einfach nachkaufen könnt. Und diesmal gibt's ein extra Sahnehäubchen für Euch: Passend zum Oktoberfest stellen wir Euch die Münchnerin Carolin mit ihrem Blog Pink Fox vor und haben ein kleines Interview mit ihr geführt.

Schmuck + Schmuck addiert mit – äh… genau: Schmuck. So könnte man das Style-Geheimnis von Carolin erklären. Man findet kaum einen Look in einem Outfit-Post, auf dem die hübsche Bloggerin nicht unzählige Ringe, Armbänder und Ketten trägt, um ihre Outfits aufzupeppen. Denn sie weiß in puncto Accessoires: nicht weniger, sondern mehr ist mehr und hilft, auch mit einem Alltags-Look zu glänzen.

Doch meistens sind es ausgewählte Stücke und höchst stylische Outfits, die die 23-Jährige ihren Lesern auf ihrem Blog Pink Fox präsentiert. Ein schicker Style, der mit einer hochgesteckten Frisur sophisticated und edel wirkt, gepaart mit einer süßen Kragen-Kette plus Nieten-Tasche, die dem Look eine rockige Note verleihen. Oder sie trägt eine Fellweste, die ihrem Outfit einen Glamour-Touch verpasst. So unterschiedlich ihre Styles aber auch sind, so haben sie doch immer eins gemeinsam: Sie wirken stets ladylike. Eine echte Blogger-Dame eben.

Infamous hat ein kleines Interview mit der Münchnerin geführt, in dem sie uns über ihre modischen Do's und absoluten Don'ts auf der Wies'n aufklärt:

Was geht modisch auf der Wies'n und was geht gar nicht?

Modische Do's auf der Wies'n sind für mich ganz klar Hüte, Flechtfrisuren und statt einem Dirndl ab und zu auch einmal eine Lederhose für die Frau. Bei Dirndl finde ich es besonders schön, wenn sie ein edles Teil, wie beispielsweise eine Seiden-Schürze, beinhalten.

Das größte modische Wies'n-Don't ist meiner Meinung nach ein zu kurzes Dirndl – und das unabhängig vom Alter der Trägerin. Ein Dirndl sollte in jedem Fall mindestens bis zum Knie reichen. Bei den 20- bis 30-jährigen Wies'n-Gängerinnen finde ich eine Länge zwischen dem Knie und der Mitte des Unterschenkels optimal. Ein weiteres No-Go sind meiner Meinung nach Turnschuhe und eigentlich auch alle anderen Arten von flachen Schuhen zum Dirndl. In Ausnahmefällen (und mit einer sehr guten Entschuldigung) sind höchstens Ballerinas erlaubt.

Welcher Promi ist Dein Oktoberfest-Styling-Vorbild?

Eine wirklich schwierige Frage. Die umgekehrte Frage nach meinem prominenten Nicht-Styling-Vorbild - Gina-Lisa Lohfink, Giulia Siegel, Claudia Effenberg, Paris Hilton; die Liste ist endlos - hätte ich wahrscheinlich leichter beantworten können.

Generell finde ich aber, dass die betagteren Schauspielerinnen bzw. Prominenten hier oft die Nase vorn haben. Im Gegensatz zu ihren jüngeren Kolleginnen setzen sie lieber auf einen klassischen Look, anstatt um jeden Preis auffallen zu wollen.

Gehst Du jedes Jahr zum Oktoberfest? Hast Du da ein Standard-Programm?

Normalerweise gehe ich jedes Jahr, ja. Dieses Jahr werde ich es wegen meines Studiums aber leider nicht schaffen. Ansonsten verschlägt es mich etwa drei- bis viermal auf die Wies'n: ein- oder zweimal zum Feiern mit Freundinnen, ein weiteres Mal im Zusammenhang mit meiner Arbeit und ein letztes Mal zum Flanieren, Mittagessen und Achterbahn fahren.

Gehst Du immer mit einem neuen Dirndl hin oder hast Du ein spezielles Lieblingsdirndl?

Die letzten Jahre ist immer ein neues Dirndl zu meiner Sammlung hinzugekommen. Momentan besitze ich vier Stück plus ein Paar Lederhosen, allerdings sortiere ich jedes Jahr auch ein oder sogar mehrere Dirndl aus.

Das ein oder andere Dirndl hat in meinem Schrank inzwischen aber schon mehr als eine Oktoberfest-Saison überlebt. Zum einen ein fliederfarbenes Waschdirndl, das ich gerne zu weniger chicen Anlässen trage. Zum anderen ein schwarzes Dirndl, das ich mit verschiedenen Schürzen immer wieder neu stylen kann.

Letztes Jahr ist für etwas unkonventionellere Anlässe tatsächlich auch ein Leo-Dirndl hinzugekommen, obwohl das die Jahre zuvor immer ein No-Go für mich war. Es darf ja ausnahmsweise auch einmal etwas weniger klassisch sein.

Wie zeichnet sich Dein Look aus, wie ist Dein Stil? Generell und auf Oktoberfest gemünzt.

"Viel hilft viel" beschreibt meinen Stil wohl am besten. Den Clean Chic finde ich super – nur eben nicht an mir. Ich stehe auf Tonnen von (goldenem) Schmuck und viel Klimbim.

Auch auf dem Oktoberfest kann ich meistens nicht auf meine geliebte Schmuck-Parade verzichten. Nur greife ich statt auf goldenen lieber auf silbernen Schmuck zurück, und es darf auch ruhig einmal richtig trachtig sein.

Ansonsten ist mein Stil sehr abwechslungsreich. Ich trage so gut wie alles und umgekehrt gibt es beinahe nichts, was ich nicht tragen würde. Generell bevorzuge ich etwas chicere Looks, hin und wieder mag ich es aber auch etwas rockiger oder lässig.

Meine Outfits für die Wies'n sind ähnlich unterschiedlich: Von einem klassischen schwarzen Dirndl über ein etwas chiceres Dirndl in Beerentönen und einem eher weniger klassischen Leo-Dirndl bis hin zur Lederhosn trage ich einfach so gut wie alles.

Was ist der typische Münchner Stil? Unterscheidet er sich von anderen Städten?

Der Münchner Stil ist für mich chic, klassisch und elegant. Die
Münchnerin setzt auf namhafte Marken- und Designerklamotten, die sie auf der Maximilianstraße findet. Als günstigere Alternative wird am liebsten bei Zara geshoppt. Ganz ähnlich finde ich den Düsseldorfer Stil, nur dass hierfür nicht auf der Maximilianstraße, sondern auf der Königsallee shoppen gegangen wird.

Das wohl stylistisch krasseste Gegenteil verkörpert für mich Berlin. Dort sind die Leute flippig, auffällig und unkonventionell und meistens viel weniger chic gekleidet.

Unbekannte Jungdesigner haben dort sicherlich bessere Aufstiegschancen als bei uns im Süden Deutschlands.

Irgendwo zwischen dem Münchner und dem Berliner Stil rangiert meiner Meinung nach unter anderem der Hamburger Chic.

Vielen Dank für das Interview. 

Carolins Blog findet Ihr hier.

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