10. Juni 2013

Schweden-Hochzeit 2013

Jules

Lisa

Simone

♥ ♥ 

Red Carpet Watch

Heute mal Mint Carpet Watch statt Red Carpet Watch! Auf der Hochzeit in Schweden liefen Brautpaar und Gäste über mintfarbene Teppiche. Die Braut, Prinzessin Madeleine, sah, es war nicht anders zu erwarten, hinreißend aus. Doch wie sieht es mit ihren royalen Gästen aus? Welche Prinzessin sah am besten aus?

Kronprinzessin Viktoria von Schweden

Jules:

"Generell gilt für Adelsveranstaltungen ja ein strenges Protokoll mit strenger Kleiderordnung. Daher ist es nicht unüblich, statt schöner Roben grauenvolle Satin-Zelte zu sehen. Nicht so bei dieser Hochzeit! Viktoria, die beliebteste schwedische Royal aller Zeiten, glänzt in einer wunderschönen Spitzenrobe in Nude-Tönen und elegantem, aber nicht protzigen Schmuck. Der strenge verschlungene Dutt passt perfekt zu der eher verspielten Robe. Die Einzige, die auf der Schwedenhochzeit besser aussah, war die Braut." 

Lisa:

"Ach Viktoria, Du bist mir einfach die Liebste! Mit Deinem Mann Daniel am Arm schwebst Du mit einem strahlenden Lächeln in Richtung Hochzeit und man muss unvermittelt an Deinen großen Tag vor drei Jahren denken. Die Robe ist farblich zurückhaltend (klar, schließlich heiratet die Schwester) und im sommerlichen Nude-Ton gehalten. Der passt perfekt zum Teint und versteht sich wunderbar mit der Clutch. Ein edles Collier plus Krönchen wirken dazu unglaublich stilvoll und runden den "Zukünftige-Königin-Look" ab. Nur Madeleine selbst (und die kleine Estelle) bekamen – zu Recht – noch mehr Aufmerksamkeit. Vor diesem Look mache ich jedenfalls einen Knicks!" 

Simone:

"Ich muss schon sagen: die schwedischen Königskinder haben es modisch drauf. Das Kleid von Viktoria ist einfach wunderschön. Sie sieht darin auch wie eine echte Prinzessin aus. Die goldenen Spitzenstickereien und der Nude-Ton schmeicheln ihrem dunklen Typ. Das Diadem verleiht dem Ganzen den royalen Schliff. Insgesamt ein farblich stimmiges Kleid mit einem tollen Schnitt an einer charmant lächelnden Viktoria. Dafür gibt es von mir die volle Punktzahl!" 

Sofia Hellqvist

Jules:

"Die Freundin von Prinz Carl Phillip ist ja schon eine Süße. Und eine gute Figur hat sich auch. Kein Wunder, schließlich war sie mal Bikini-Model! Ihr pastell-fliederfarbenes Kleid ist definitiv gut geschnitten und eigentlich kann man auch mit nude-farbenen Heels nichts falsch machen, aber irgendwie ist der ganze Look zum Gähnen. Man munkelt ja, dass der schwedische Königshof bald ihre Verlobung mit Carl Phillip bekanntgibt; hoffen wir, dass sie bis dahin einen aufregenderen royalen Style hat." 

Lisa:

"Laaaaangweilig! Sofia ist ohne Frage ein hübsches Mädchen und eindeutig von der Sorte "ungeschliffener Diamant". Tolle Haare, tolle Figur, hübsches Gesicht – damit lässt sich doch arbeiten und jeder Designer der Welt würde sich bei dem Rohmaterial freuen! Ihr fehlt nur ein Mensch zum Glück: ein guter Stylist, der ihr mal die Leviten liest und ihr Styling-Interesse weckt. In Sofia steckt ein ehemaliges Model, das doch mehr zu bieten hat als ein langweiliges, einfach herunterhängendes Flieder-Kleid (über die schrecklichen Ohrringe möchte ich mich gar nicht  erst auslassen). Da geht noch viel, viel mehr!" 

Simone:

"Nun ja, hübsch ist Sofia Hellquist in jedem Fall; daher ist es besonders schade, dass das Kleid genau das nicht ist. Bekanntlich soll man der Braut nicht die Schau stehlen und unter der Perspektive hat Sofia mit diesem Outfit, das sehr auf "zeitlos" und "Nummer sicher" geht, nichts falsch gemacht. Da wir hier aber eine Braut vor uns haben, der man selbst dann schwer die Schau stehlen könnte, wenn sie sich nur in einen Kartoffelsack gepackt hätte, war von der Front nicht viel zu befürchten; etwas mehr Mut wäre also angebracht gewesen. Kurzum, dieses Kleid ist einfach langweilig. Es ist vorteilhaft geschnitten und betont die tolle Figur von Sophia, aber das wär's dann auch schon. Nein, ich bin davon überzeugt: Das kann sie besser!" 

Sofia Hellqvist

Kronprinzessin Mary von Dänemark

Jules:

"Ist diese Frau eigentlich jemals schlecht angezogen? Ich kann mich zumindest nicht daran erinnern, sie irgendwann einmal in einem wirklichen Katastrophen-Look gesehen zu haben. Die Dänen haben Mary nicht grundlos den Spitznamen "Modeprinzessin" verpasst. Ihre rote Spitzenrobe schmeichelt ihrer Figur und sieht zu ihrem Teint einfach toll aus; dazu silberfarbene High-Heels und Boxclutch – I like! Mit dem Cape über dem Top erinnert mich der Look an eine verspielte, romantische Version der coolen Stella McCartney-Robe, die Cameron Diaz beim Met-Ball trug (die seht Ihr hier)." 

Lisa:

"Mary von Dänemark sieht immer 1a aus. Immer! Ein Fashion-Fauxpas und Mary? Nicht mit ihr! Und auch wenn es Madeleines Tag war, so stach Mary doch auch mit ihrer feuerroten Robe aus der Masse hervor. Die Haare dann noch stilvoll zum Zopf gebunden, der den Fokus auf ihr elegantes Diadem lenkt und auch die restlichen, dezenten Accessoires sprechen alle dieselbe Sprache: Hier kommt die Modeprinzessin!" 

Simone:

"Na also, es geht doch. Was mir an Mary gefällt, ist, dass sie Mut zur Farbe hat. Das Rot des Kleids sieht frisch und sommerlich aus und passt perfekt zu ihrem Typ. Sie hat einfach ein Gespür für gute Mode und für Trends; dementsprechend stilsicher kleidet sie sich. Ganz abgesehen davon sieht sie auch noch blendend aus. Besonders im Trend liegen dieses Jahr Spitzenkleider und die rote Spitze dieses Kleids ist einfach zauberhaft. Ich mag ihren Look und das wird auch honoriert." 

Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen

Jules:

"Jaja, die Mette-Marit – das alte Partygirl. Seit ihrer Hochzeit mit dem Kronprinzen ist von dem wilden bürgerlichen Mädel nicht mehr viel übrig geblieben. Bei Hof gelten eben strenge Regeln… Jetzt kleidet sie sich lieber in zarten Pastelltönen und schlichten Schnitten statt in Knallfarben und kurze Röcken und man kann nur sagen: Gott sei Dank! Denn in der pastell-türkisfarbenen Spitzenrobe sieht sie richtig elegant und hübsch aus." 

Lisa:

"I'm not amused! Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit wählte ein Spitzenkleid in einem sommerlichen Lindgrün. Gottlob: Die Farbe der Robe gefällt mir sehr gut, allerdings sorgen die vielen Chiffon-Ebenen für Unruhe, und das nicht im positiven Sinn! Denn sie werfen zum einen unschöne Falten und lassen zum anderen (viel wichtiger) die Prinzessin plump und – pardon – unvorteilhaft wirken. Das kleine Diadem und ihr strahlendes Lächeln tragen das Outfit allerdings mit Würde." 

Simone:

"Fangen wir mal mit dem Positiven an: Das zarte Lindgrün schmeichelt den hellblonden Haaren von Mette und passt hervorragend zu ihrem leicht gebräunten Teint. Sie hat ihre bürgerliche Zeit hinter sich gelassen und es ist augenscheinlich nicht zu verkennen, dass sie mittlerweile eine echte Royal ist. Aber der Schnitt gefällt mir an ihr überhaupt nicht. Sie wirkt ein bisschen wie in das Kleid hineingeklemmt; und nichts gegen ihre Figur, aber ich finde, das ist ein Kleid für eine elfenhaft zierliche Frau. Obwohl Mette modisch an anderer Stelle schon einmal überzeugender war, ist das Outfit im Gesamten für diesen Anlass ok." 

Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen

Und zum Vergleich die Braut: Prinzessin Madeleine von Schweden

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