4. August 2012

Kopfsache!

Welche Hutformen gibt es und welche ist für mich geeignet?

von Jules

You can leave your hat on! Hüte sind nicht nur diesen Sommer ein gern gesehener Styling-Begleiter, nein, auch im Winter wollen wir uns nicht oben ohne zeigen.

Ein guter Hut wertet Dein Outfit auf, lässt Dich cool wirken oder schützt ganz einfach vor Sonne oder Kälte. Aber bei so großer Auswahl fällt es manchmal schwer, den richtigen zu finden, schließlich ist es wirklich Kopfsache, was gut bei Dir aussieht und was nicht.

Damit Du zumindest in Sachen Hüte den richtigen findest, haben wir hier einen kleinen Guide für Dich:

Indiana Jones trägt einen, die Blues Brothers haben ihn geliebt und wegen Humphrey Bogart wird er auch manchmal Bogart-Hut genannt. Die Rede ist vom klassischen Fedora (z.B. Hut Nr. 2)! Ein Fedora Hut hat vorne eine heruntergeklappte Krempe, oben auf der Kopfform einen Längseinschlag und zwei Vertiefungen. Die entstehen übrigens, wenn der Fedora beim An- und Absetzen an der Vorderseite angefasst wird.
Ein Fedora strahlt Abenteuer, Coolness und zeitlose Eleganz aus. Ursprünglich aus Filz gefertigt, ist er inzwischen auch aus Materialien wie Bast oder Stroh zu erhalten.

Das schöne an diesem Hut? Er ist für fast alle Kopfformen geeignet! Die breite Krempe unterbricht längliche Gesichter, die Höhe des Hutes streckt runde Kopfformen. Nur wenn Du ein herzförmiges Gesicht hast, solltest Du lieber die Finger vom klassischen Fedora lassen. Dann besteht nämlich die Gefahr, dass die Stirn im Vergleich zum Kinn viel zu breit wirkt.

Aber zum Glück gibt es noch den kleinen Bruder des Fedoras! Der Trilby (z.B. Hut 9 in angesagtem Burgunder-Ton) hat eine schmalere Krempe, die an der Hinterseite des Huts steil nach oben geht. Achtung: Diese Hut-Form lässt zwar optisch schmaler wirken, ist deswegen aber trotzdem nichts für Mädels mit rundem Gesicht. Es kann nämlich passieren, dass der Trilby zu klein für den Kopf wirkt.

Da ist der klassische Schlapp- oder Strohhut (z.B. Nr. 7)  schon eher das passende Model. Stars wie Vanessa Hudgens sind verliebt in diese lässige Variante. Verspielt und niedlich, unterstreicht er die Vorzüge und lässt das Gesicht trotzdem nicht kreisrund wirken.

Einen süßen, spitzbübisch-mädchenhaften Look bieten auch die so genannten Pork-Pie Hüte (z.B. Nr. 4) – perfekt für schmale und ovale Gesichter! Auch zu einem spitzen Kinn sehen sie gut aus. Ein richtiger Hingucker werden sie übrigens mit kurzen Haaren! Egal ob Pixie-Cut oder Bob, der Pork-Pie will mit einem frechen, unkonventionellen Haarschnitt und Outfit getragen werden.

Zu guter Letzt darf natürlich die Melone (Nr. 5) nicht vergessen werden. Egal ob Charlie Chaplin oder Schulz & Schulze: Meist ist ein Bowler der krönende Abschluss für einen lässig-eleganten Anzug. Was ein Glück dass gerade Shorts-Suits im Trend sind! Der Bowler ist übrigens, ähnlich wie der Fedora, ein echtes Allroundtalent in Sachen Gesichtsform. Die verschiedenen Krempenvarianten und Huthöhen sorgen nämlich dafür, dass für jeden der Passende dabei ist.

Ebba aus Umeâ (Schweden); hier geht's zu ihrem Blog

1: Mit Pailetten in Greige von Eugenia Kim, über net-a-porter, € 310 | 2: Fedora in Orange von Paul Smith, über asos, € 118 | 3: Mit Federkranz von Miss Selfridge, € 7 | 4: Mintgrüner Pork-Pie –Hut von Topshop, € 29 | 5: Bowler mit Rollkrempe von Topshop, € 33 | 6: Pork-Pie-Hut in Grau von H&M, € 10 | 7: Strohhut mit Lackschleife von Juicy Couture, über Stylebop, € 85 | 8: Zick-Zack von River Island, über Topshop, € 18 | 9: Burgundfarbener Trilby von Gucci, über net-a-porter, € 365 | 10: Blauer Strohtrilby von Lola Hats Brooklyn, über Luxodo, € 75

Was fehlt? Klar, der Zylinder! Corinna zeigt Euch in ihrem Video-Blog Threadbanger, wie Ihr einen Mini-Zylinder selbermachen könnt.

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